Slawischer Nebel

„Zola legte sein Geständnis ab, dann war Turgenew an der Reihe. Dem galanten Moskauer war der Gedanke an den Tod ebenso vertraut wie den anderen, doch er hatte eine Methode, damit umzugehen: Er wischte ihn so weg – und demonstrierte das mit einer kleinen Handbewegung. Die Russen, erläuterte er, könnten Dinge in einem ´slawischen Nebel´ verschwinden lassen, den sie zum Schutz vor logischen, aber unerfreulichen Gedankengängen herbeizauberten.“

(Julian Barnes, Nichts, was man fürchten müsste, S. 238)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.