Mails aus WordPress mit einem Kontaktformular verschicken

Ich nutze für das Kontaktformular in einer anderen WordPress-Installation das Plugin Contact Form 7, habe es aber nie hingekriegt, dass ich von den Eingaben von Nutzern dort tatsächlich per Mail benachrichtigt werde.

Es gibt eine Menge von Ansätzen dafür, dass WordPress Mails verschickt. Mit SMTP-Plugins habe ich experimentiert, bin aber nicht zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen.

Mein Ansatz sieht so aus. Damit WordPress über die php-Funktion mail () Mails verschicken kann, muss in der Datei php.ini (etc/php5/apache2/php.ini – Debian) der Pfad zum verwendeten MTA angegeben werden. Da ich auf dem Webserver keinen Mailserver aufsetzen wollte, habe ich mich für die Installation von ssmtp entschieden. Die entsprechende Zeile in der php.ini lautet: sendmail_path = /usr/sbin/ssmtp -t

Danach sind die beiden Konfigurationsdateien von ssmt (/etc/ssmtp/ssmtp.conf und /etc/ssmtp/revaliases anzupassen. Eine gute Beschreibung findet sich hier.

Und danach muss man nur noch das Kontaktformular anpassen. Die Eingaben werden über die Mail-Adressen, die man in den Konfigurationsdateien von ssmtp angegeben hat, an die Mail-Adresse, die im Kontaktformular angegeben ist, geschickt.

Und jetzt klappts bei mir auch mit dem Kontaktformular.

Replikationskummer

Beim Aufsetzen einer Mysql-Replikation sollte man beim Erstellen des Datenbankdumps auf dem Master darauf achten, dass die Datenbanken mysql, information_schema und performance_schema sowie phpmyadmin nicht mit im Dump landen. Man erlebt sonst unschöne Überraschungen.

Ein weiterer Punkt ist der Nutzer auf dem Master. Ich dachte, ich wäre besonders schlau und gewähre den Zugriff von diesem Nutzer nur von einer bestimmten IP-Adresse. Danach konnte der Slave nicht auf den Master zugreifen, weil nicht die IP-Adresse, sondern der Hostname übermittelt wurde. Letzlich habe ich mich dann dafür entschieden, den Zugriff von jedem Server zu gestatten (%), danach liefs.

Sachzwang

Die Bundesregierung hat ihre Entscheidung, nach den Attentaten von Paris Tornados nach Syrien zur Unterstützung der französischen Streitkräfte dort zu schicken, unter anderem damit gerechtfertigt, dass man gezwungen sei, dem engen Verbündeten Frankreich militärisch beizustehen.

Unter praktischen Gesichtspunkten kann ich nicht umhin, festzustellen, dass da was dran ist. Auf der anderen Seite, ist mit genau der Begründung der erste Weltkrieg losgetreten worden, ohne dass die Beteiligten das wirklich wollten.

Genauso verhält es sich mit der Entscheidung des französischen Präsidenten, in Syrien militärisch zu intervenieren. Es leuchtet mir ein, dass die Franzosen erwartet haben, dass er etwas unternimmt, egal was, Hauptsache irgendetwas. Aber auch hier fragt sich, was denn eigentlich das genaue Ziel der Intervention Frankreichs in Syrien ist. Oder welche Erfolge bisher erzielt wurden. Ich weiß es nicht.

Ist Politik immer rational?

Konstruktiver Journalismus

Ich habe häufig das Gefühl, dass es Journalisten in erster Linie darum geht, Missstände aufzudecken und die daran Schuldigen zu benennen. Auch dort, wo es vielleicht keine Missstände gibt oder auch keine Schuldigen. Ich hatte früher das Gefühl, dass die Journalisten des Deutschlandfunks in ihrem jeweiligen Fachgebiet so kompetent und eingearbeitet sind, dass sie beurteilen können, was ein Missstand ist  und was vielleicht auch nicht. Das habe ich sehr geschätzt, wobei ich in der letzten Zeit häufiger das Gefühl habe, dass die Journalisten auch dort auf Missstände und das Benennen von Schuldigen fixiert sind.

In einem Beitrag, den ich heute morgen gehört habe, wurde über konstruktiven Journalismus berichtet. Eine Journalistin berichtete in ihren Worten, wie sie gedanklich auf Misstände und Schuldige fixiert war und wie befreiend sie es empfunden hat, sich davon zu lösen, indem sie konstruktiv berichtet (z.B. indem nicht gefragt wird, wer die Schuldigen an der Flüchtlingskrise sind, sondern danach, welche Chancen sich durch die massive Zuwanderung ergeben und was für Erfolgsgeschichten es gibt).

Ich weiß nicht, was konstruktiver Journalismus wirklich ist, aber ich bin mehr und mehr davon überzeugt, dass die Fixierung auf die Aufdeckung von Missständen und mehr noch die Benennung von Schuldigen, mir den Blick auf das, was mich wirklich interessiert, verstellt.